1 April

Jetzt ist unsere Birke wirklich weg. Michael hat sie vor ein paar Tagen abgesägt, nachdem ich dauernd rumgejammert hatte,:"Die Birke muß weg!" Aber selbst nicht den kleinsten Finger dafür krumm gemacht habe. Ich hätte es wahrscheinlich nicht über's Herz gebracht.





Aber sie war einfach zu groß für unseren Garten, und die Büsche dahinter haben so vor sich hingekümmert und hatten keine richtige Sonne, obwohl wir die Birke ja jedes Jahr zurück geschnitten hatten. Na gut, jetzt ist sie weg, ich werde mich schon dran gewöhnen.

Unsere Forsythie blüht jetzt richtig schön, obwohl sie ja wirklich keinen nennenswerten Wert für die einheimischen Tiere hat. Aber sie peppt den Garten durch ihr schönes gelb halt immer gut auf.





Aber sonst stehen ja bei uns im Garten nur Blumen, Büsche und Bäume, die für alles was da so kreucht und fleucht nützlich sind.









Die Blausternchen blühen,


















die hier habe ich im Park aufgenommen.


















Und das Lungenkraut ist jetzt auch soweit.





































Das Kaukasusvergißmeinnicht zeigt auch schon die ersten Blüten.


















...und die Anemonen.












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21 April

Unser schöner Holunder an der Eingangstür ist radikal gekürzt worden, jedesmal, wenn ich in Richtung Haustür gehe, könnte ich glatt ein paar Tränchen vergießen, so öd und leer sieht das aus.



Aber leider ging es nicht anders, eigentlich soll man ja Holunder gar nicht schneiden, wenn wir einen großen Garten hätten, und er hätte irgendwo auf der Wiese gestanden, hätten wir ihn so gelassen wie er war, irgendwann wäre er in sich zusammen gefallen und ein neuer Holunder wäre gewachsen. Aber direkt am Eingang war das nicht ganz so günstig. Na ja, jetzt ist er gestutzt, und hat auch schon neue Triebe. Gott sei Dank!

Aber was für eine Arbeit, Michael hat den halben Vormittag damit verbracht, und vor allem, was ein Berg von Zweigen und Ästen.

Jetzt habe ich natürlich gedacht, Josy kommt nicht mehr auf's Dach, aber da kenne ich unsere Josy schlecht! Mit Ach und Krach ist sie vom Stamm aus auf das Dach gesprungen, aber runter kam sie jetzt natürlich wirlich nicht mehr, also, Frauchen mußte wieder mal die Leiter holen.

Die ganzen letzten Tage war es ja wunderschön, heute ist der erste Tag, an dem es wirklich kühl ist und auch ein bißchen regnet. Aber kaum ist die Sonne da, kann man zusehen wie alles wächst.







Öfters auch an Stellen, wo sie eigentlich nicht wachsen sollen, nämlich auf dem Weg, wie die Schlüsselblumen, aber wie jedes Jahr werde ich gar nicht erst gefragt!


















Der Löwenzahn hat sich auch den Weg ausgesucht, aber der kann wachsen wo er will, solange er sich nicht sein Zuhause im Blumenbeet sucht. Was er natürlich auch macht. Aber solange da sonst nichts steht, kann er meinetwegen dort bleiben. Falls ich dann aber da etwas einpflanzen will hat er gelitten.


















Die Küchenschelle


















und das Wiesenschaumkraut sind jetzt auch da.

























Davon habe ich mir zwei gekauft, und jetzt fällt mir der Name natürlich nicht mehr ein! Er liegt mir praktisch auf der Zunge, aber das hilft mir jetzt auch nichts!


















Das Kaukasusvergißmeinnicht, das liebe ich auch, das sät sich fleißig selbst aus und ist auch bald überall im Garten.


















Und hier haben wir den absolutem Knaller, drei Farne habe ich letztes Jahr hier eingesetzt, und so viele sind es dieses Jahr schon.


















Ach, und hier haben wir ja noch so einen schönen Fliegenpilz!


















Und in unserem winzigen Teich haben wir Froschlaich, wenn mich nicht alles täuscht.