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22. Februar 2019




Die letzten Tage sieht man die Neri eigentlich nur noch in dieser Körperhaltung !



Und dann wird in die Erde gebissen, damit man ein möglichst großes Loch bekommt !









Sie ist im totalen Buddelrausch, aber Rudi steht ihr da in nichts nach !





"Da war doch eben gerade was !!!"





"Nee, doch nicht ! Mist !!!"





Und seine Ohren fliegen immer so schön.





Zu zweit geht's auch .







Abends ist es ja viel länger hell, da kann man auch mal länger laufen.







Den Hugo von gegenüber haben wir getroffen, der eigentlich ein Labbymix sein sollte, mittlerweile sind wir aber alle der Meinung, dass eine Giraffe da mitgemischt hat, so lang wie sene Haxen geworden sind !









Das Gretchen und der Milow.









Diese hübsche Dame ist uns zwei Dörfer weiter begegnet.





"Huch ! Wie sie guckt !"





"Will die etwa was von mir ?"







Über so was hat sich das Emmchen bisher noch keine Gedanken gemacht.







Bis er kam ! Kasimir !

Ein Rauhhaardackel wie er im Buche steht.









Auch die Neri war angetan von ihm, und Frauchen erst, so ein goldiger Kerl.



Rudi hat ihn auch mal kurz angeschnuppert, aber richtig interessiert hat ihn der Kasimir nicht, dass Frauchen ganz aus dem Häuschen war, hat er auch nicht verstanden, was soll's, ein Dackel halt, und deswegen die ganze Aufregung !





Übrigens hat der Rudi die letzten zwei Tage super auf mich gehört auf den Spaziergängen. Ich habe ihn sogar dazu gebracht keinem Auto oder Traktor bellend hinterher zu rennen. Auch Radfahrer hat er links liegen lassen, aber natürlich muss man ihn im Auge behalten und schnell genug reagieren.

Normalerweise dürfen auf den Feldwegen ja keine Autos fahren, aber es gibt natürlich immer ein paar Deppen denen das egal ist. Auch seine Lieblingsbeute, das männliche Geschlecht, hat nichts mehr zu befürchten, toi, toi, toi, aber da nehme ich ihn natürlich immer an die Leine. Aber er geht ganz locker an ihnen vorbei. Rückschläge wird es bestimmt geben, aber im Moment läuft es super.





So sieht es aus, wenn Frauchen nicht da ist, einträchtig wird auf sie gewartet, Emma darf auch ihren schweren Kopf auf Rudi abstützen.





Eigentlich wollte ich noch ein paar Videos einstellen, das wird mir jetzt aber zu spät, die kommen beim nächsten mal.

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17. Februar 2019




Heute nachmittag haben uns Krümel und Frauchen zum Spaziergang abgeholt, was wir allerdings nicht bedacht hatten war, dass heute herrliches Wetter war und außerdem noch Sonntag. Was da hieß, heute kamen alle aus ihren "Löchern" gekrochen ! Auch die ohne Vierbeiner.

Mit anderen Worten, es herrschte reger Verkehr, für unsere Verhältnisse jedenfalls.Wir waren gerade am Waldrand angekommen, als uns mehrere Kinder mit Fahrrädern und einem Hund überholte, und von der anderen Seite kamen ebenfalls Leute mit einem Hund. Dadurch, dass sich alle Hunde beschnupperten wurde es allgemein etwas wuselig und es entstand ein kleiner Stau, der sich aber nach ein paar Minuten auflöste.

Als ich nach Neri Ausschau hielt, befand die sich wieder auf dem Rückweg:

"Das ist mir hier wirklich zu gruselig, ich geh mal zurück bis wieder Ruhe eingekehrt ist !"

Leider kamen ihr aber da schon wieder neue Leute entgegen, also bog sie in einen Waldweg ab. Als die vorbei waren, dachte ich, jetzt kommt sie gleich. Pustekuchen ! Keine Neri zu sehen. Also habe ich Rudi's Leine Krümel's Frauchen in die Hand gedrückt und bin zurück gegangen. Auf dem Waldweg war Neri nicht mehr, sondern, weit, weit weg auf einer Wiese. Nachdem ich sie gerufen hatte kam sie, etwas zögerlich zwar, aber sie kam.

Ich habe sie angeleint, sie ist auch mitgekommen, aber je näher wir diesem Ort dieses unheimlichen Geschehens kamen, umso langsamer lief sie. Den Rest der Strecke musste ich sie tragen, keinen Schritt ist sie weiter gegangen.

So, jetzt wollten wir natürlich weiter gehen, in dem Moment fiel Krümel ein, dass er doch noch gerne mal zu dem Hund wollte, den die Kinder dabei hatten, noch mal ein bisschen spielen! Und mit Riesensprüngen sauste er genau in die Richtung, aus der ich mit Neri gerade gekommen war. Der Krümel hat aber auch lange Stelzen !



Diesmal setzte sich Krümel's Frauchen in Bewegung und wir warteten. Was natürlich bei so einem Wetter gar nicht schlimm ist, ich saß da, genoß die Sonne und Neri und Rudi wuselten um mich herum, bis die beiden zurück kamen.

Vorsichtshalber schlugen wir dann einen Weg ein, auf dem keine "normalen" Leute im Sonntagsstaat laufen. Da hatten wir dann auch unsere Ruhe. Neri hatte sich auch wieder erholt, die Vierbeiner sausten über die Wiesen und hatten gehörigen Spaß dabei. Dann ging es kurz ins Unterholz, weil wir wußten, dass weiter oben ein Weg war. Zwischen dem Unterholz und dem Weg wurde die Natur richtig wild, und das machten den dreien richtig Laune, und, ganz nebenbei bemerkt, sie kamen immer, wenn sie gerufen wurden. Wieder ein richtiger Abenteuerspaziergang ! Leider habe ich vor lauter Abenteuer vergessen zu fotografieren !

Da wir heute früh schon lange unterwegs gewesen waren, waren sie, als wir zuhause ankamen so richtig müde.



Wenn das Emmchen dabei ist, dauern die Spaziergänge wie schon gesagt etwas länger. Morgens geht sie mittlerweile immer mit, nachmittags ist es ihr schon zu warm und sie fängt an zu hecheln, obwohl es so warm ja eigentlich noch nicht ist. Muss man mal beobachten, wir waren ja schon lange nicht mehr beim Tierarzt !



"Frauchen, wo sind die denn alle hin ?"



"Wahrscheinlich hinter die Strohballen, mach dir mal keine Sorgen, Emma."

Und da waren sie auch.





Die Weibsleute heben das Bein und der Rudi schnuppert.





Ton in Ton Bilder.







Suchbild.





Grinsemaus !





Grinsemaus wieder mal sehr nah am Wasser !





Die Enten interessieren sie nicht, hm, bei Rudi bin ich mir da nicht so sicher.





Übrigens ist der Rudi gar nicht fähig normal zu laufen, der ist bei jedem Spaziergang nur am rennen, ich versteh gar nicht, dass er trotzdem zugenommen hat.





Aber der läuft ja nicht mal in unserem Garten normal, sondern rennt genauso kreuz und quer mit der Nase auf dem Boden herum wie im Feld. Man könnte glatt annehmen, Wildschweine hätten es sich nachts in unserem Garten gemütlich gemacht, so führt er sich auf !



Das Wetter die letzten Tage war ja wirklich der Hammer.





Und die Kraniche kommen auch wieder.









Die kleine Josy lag den lieben, langen Tag auf ihrem Stammplatz und genoß die Sonne aus vollen Zügen.





Irgendwann, als ich abends vom Spaziergang mit den Hunden nach Hause kam, fragte ich Michael, ob die Hühner schon drin sind. Mit "drin" meinte ich das Gästezimmer. Da waren sie allerdings nicht, sondern .....



Ich sag es ja immer, die wollen auch bei die Leut sein !





Rudi hat sich schon mal mit einer Feder geschmückt, das werden noch mehr werden, er möchte zu Fasching nämlich als Indianer gehen !





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12. Februar 2019




Also, wenn jetzt jemand bei uns übernachten möchte, muss er sich gezwungenermaßen mit den Gagags arrangieren ! Denn Tussi und Winni schlafen jetzt weiterhin jede Nacht in ihrem Korb und denken gar nicht daran in den Stall zu gehen.

Sie sind fast den ganzen Tag in der Wohnung, gehen allerhöchstens mal für ein Stündchen in den Garten, sitzen dann aber wieder vor der Terrassentür und möchten bitteschön wieder ins Haus. Na ja, das Wetter ist ja auch nicht gerade prickelnd. Sobald ich in die Küche gehe, stehen sie hinter mir und machen lange Hälse, kein Deut besser wie die Hunde !

Da sitzen sie, die zwei, Tussi ist tiefenentspannt, hat den Kopf in die Federn gesteckt und pennt.





Und wenn es dämmrig wird gehen sie ins "Bett". Allerdings haben wir letztens die Tussi gesucht, Winni saß schon im Korb, Tussi war nirgends zu finden. Bis mein Blick zufällig auf die Couch fiel.



Da hat sie es sich doch gemütlich gemacht und sich in die Ecke gekuschelt. Es hat sie auch nicht gestört, wenn man sich neben sie gesetzt hat, und sie wäre wahrscheinlich auch die Nacht über da sitzen geblieben, wenn Michael sie nicht ins Bett gebracht hätte.

Morgens, wenn ich dann die Tür zum Gästezimmer auf mache, spazieren sie erst mal durch's Haus, erst später möchten sie dann doch mal an die frische Luft.





An der frischen Luft war ich wahrscheinlich öfter wie die Gagags die letzten Tage. Schöne lange Spaziergänge haben wir gemacht, und immer haben wir Glück gehabt und es hat zu diesem Zeitpunkt nicht geregnet.

Emma war auch meistens mit, außer es war sehr windig, das mag sie gar nicht.





Wenn wir anderen Hunde begegnen ist Emma immer am mutigsten. Egal wie groß sie sind !









Neri wieder mal nah am Wasser,





Rudi muss auch mal gucken.





Er guckt überhaupt sehr viel, der Rudi !





Vor allem, wenn wir im Wald unterwegs sind ! Da reißt's ihn manchmal, und er muss einfach ins Gebüsch, drei, vier Meter kann ich noch akzeptieren, aber, wenn er weiter weg läuft rufe ich ihn, und er kommt auch ganz brav angetigert.





Die Neri guckt etwas unzufrieden, weil sie schon ahnt, dass der Rudi auf dem Bild unscharf werden wird. Aber Rudi ist halt so wuschig !







Kommen wir an einer Wiese vorbei, sind allerdings beide nicht zu halten und drehen durch !

Es war ziemlich windig an dem Tag, kann man auch hören, deswegen war das Emmchen nicht mit, die hätte es weg geblasen.

















Der Rudi ist jetzt unser Türöffner und öffnet der vierbeinigen Damenwelt die Terrassentür.









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6. Februar 2019




Jetzt haben wir unser Huhn Berta also auch verloren. Wie die Emma, Legedarmentzündung !



Ich bin mit ihr in die Vogelklinik weil sie mir ein bisschen komisch vorkam, aber es war zu spät, sie musste eingeschläfert werden. Dabei hat sie sich bis auf diesen Tag ganz normal verhalten. Sonst wäre ich ja früher gefahren.

Jetzt haben wir nur noch Winni und Tussi. Da Tussi ja weiterhin darauf besteht im Gästezimmer zu schlafen, haben wir Winni, als es noch so kalt war zu ihr gesetzt. Hühner halten sich ja gegenseitig warm, und so alleine im Stall hätte Winni ganz schön gefroren. Das mit dem Gästezimmer hat ihr gut gefallen, am nächsten Abend schon ist sie, als es Schlafenszeit war, mit Tussi zusammen in das Zimmer getigert. Tussi schläft jetzt auch nicht mehr im Katzenkorb, sondern mit Winni zusammen in einem runden Bastkorb, der mit Decken ausgelegt ist.

Schön gemütlich haben sie es jetzt dort, aber ich schätze mal, wenn es wärmer wird, werden sie wieder, da sie dann sowieso wieder den ganzen Tag im Garten sind wieder im Stall schlafen wollen. Im Moment gefällt es ihnen nämlich im Haus besser.Gut, dass Rudi begriffen hat, dass er die Gagags in Ruhe lassen soll !





Vor ein paar Tagen lag ja noch richtig Schnee, und Neri und Rudi waren außer Rand und Band. Auf dem Feld im Schnee toben war für sie einfach herrlich, und sie konnten gar nicht genug davon bekommen.









Auch die Karla hat, als wir sie getroffen haben eine kleine Spielrunde eingelegt.







Bei so viel Schnee ist Emmchen natürlich zuhause geblieben, aber als es dann wieder wärmer wurde, hat sie sich ein Herz gefasst und ist mitgekommen. Ab und zu lag noch Schnee, aber das hat das Emmchen mit Bravour gemeistert.







Allerdings hege ich den Verdacht, dass sie hauptsächlich wegen der Leckerchen mitkommt !







Für Rudi hat mir Michael eine Hundepfeife mitgebracht, ja, was soll ich sagen, als ich sie das erste mal auf dem Spaziergang dabei hatte und gepfiffen habe, kam er sofort angerannt !

Guter Bub !!!

Er kommt ja von einem Jäger, vielleicht kennt er das von daher noch. Auf jeden Fall habe ich vier oder fünf mal gepfiffen und er kam immer brav zu mir. Und bekam natürlich jedes mal eine "tausend Euro" Belohnung. Dann sind wir einen Waldweg entlang und plötzlich überquert ein Fuchs ein paar Meter von uns entfernt den Weg.

Heiliger Strohsack ! Zum Glück hatte ich die Pfeife um den Hals hängen, ich also gepfiffen, allerdings ohne große Hoffnung, ehrlich gesagt. Aber......, Rudi kam zu mir ! Meine Begeisterung darüber kann sich wohl jeder vorstellen. Ich war hin und weg.

Allerdings muss ich zugeben, dass er nach ein paar Metern die Spur des Fuchses in die Nase bekam und ab in den Wald gedüst ist. Der Fuchs war natürlich längst über alle Berge und Rudi kam auch schnell wieder zurück.

Die Hundepfeife soll ja nur für den Notfall sein, wenn ich damit pfeiffe, soll er wissen, dass er ein ganz besonderes Leckerchen bekommt.

Notfall heißt bei mir eigentlich: ein Mann kommt uns entgegen ! Man weiß ja inzwischen wie er auf Männer reagiert. Aber anscheinend lag ich richtig mit der Annahme, dass nach Rudi's Meinung Männer mit Hund ungefährlich sind. Zwei oder drei mal haben wir bisher Männer mit Hund getroffen und Rudi war ganz friedlich.

Davon abgesehen hat der Rudi schon ganz guten Jagdtrieb, da muss man aufpassen wie ein Luchs beim Spaziergang. Dabei ist er von dem Jäger abgegeben worden, weil er nicht jagen würde. Aber da war er ja auch krank ! Aber da geht man natürlich nicht zum Tierarzt, sondern gibt den Hund ab ! Na ja, was soll man sich aufregen.

Jetzt, wo er wieder fit ist, sieht das natürlich ganz anders aus. Und ich finde, es ist eine Glanzleistung von ihm, dass er so schnell begriffen hat, dass er die kleine Josy und die Hühner in Ruhe lassen soll. Das muss ihm ganz schön schwer fallen !





Zuhause ist er der absolute Schmusebacke und schläft auch weiterhin im Bett. Gut, dass unsere Josy seit einiger Zeit, schon bevor Rudi da war, nur noch zum gute Nacht sagen ins Bett kommt. Da wird dann ein Weilchen geschmust und dann verschwindet sie wieder, sonst hätten wir gedacht, sie kommt wegen Rudi nicht mehr ins Bett.

sie ist die einzige die nicht lange schläft, wenn alle anderen noch schlafen, sitzt die Josy morgens neben mir und tatzt mir mit ihrer Pfote auf die Augen.

Tatz !

"Aufstehen !"



Tatz, tatz!

"Aufstehen, ich habe Hunger !"



TATZ !

"Hunger !!!"



Dabei weiß ich schon im voraus, dass sie, wenn ich ihr den Napf gefüllt habe, nur zwei oder drei Happen futtert. Aber bei so einer tatzerei ist an Schlaf gar nicht mehr zu denken. Ihr geht es wahrscheinlich nur um's Prinzip !





Unsere Tre hat in letzter Zeit ganz schön abgebaut, sie kommt meistens gar nicht mehr alleine hoch, so dass man ihr aufhelfen muss, sie hat einfach die Kraft nicht mehr dazu. Auch das laufen fällt ihr schwer. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, und wir werden uns auch von ihr verabschieden müssen.



Aber daran wollen wir jetzt erst mal nicht denken, sondern uns lieber an diesem "Liebespaar" erfreuen. Sind sie nicht goldig die zwei !







Und Neri genießt die Sonne die durchs Fenster scheint.