So, jetzt sind wir also endlich beim Garten angelangt, der ist Frauchens größtes Hobby, (nach uns und dem Computer natürlich) Herrchen sagt immer Maulwurf zu ihr. Als wir hier eingezogen waren, das war im Frühjahr, hat es die ersten drei Tage nur geregnet. In diesen drei Tagen hat sie unser Häuschen komplett eingerichtet, damals war sie noch Single, Herrchen ist erst später dazu gekommen. Also. wie gesagt, nach drei Tagen war alles fertig, mit Bildern aufhängen und dem ganzen Schnickschnack, Schränke einräumen, alles eben. Aber das ging nur deshalb so schnell, weil sie dann in den Garten wollte, wenn es damals nicht geregnet hätte, hätte sie wahrscheinlich noch wochenlang mit Umzugskisten gehaust ! Das ist der Eingang, den haben sie schon tausendmal fotografiert, weil er ihnen so gut gefällt. Früher lagen da Steinplatten und der Weg war ganz gerade, also haben sie die Platten rausgeschmissen und einen schön geschwungenen Kiesweg hin gemacht.







Noch mal der Eingang, weil er einfach zu schön ist, ich geh da nur einfach übern Zaun, ich mach mir keine Gedanken wie ein Eingang aussieht.


















Der Gnom sitzt unter dem Holunder genau gegenüber der Haustür und paßt auf uns auf.











Hier geht es weiter zum hinteren Tor, und von da aus kommt man in den Park.

Dieser Teil des Gartens liegt fast nur im Schatten, daran ist Frauchen am Anfang verzweifelt, bis sie gemerkt hat, daß es ja auch Pflanzen für den Schatten gibt. Jetzt gefällt ihr dieser Teil des Gartens fast am Besten, jetzt blühen da Funkien, Salomonsiegel, Maiglöckchen, Bärlauch, Hortensien und andere Blumen von denen ich den Namen nicht weiß, und Frauchen wahrscheinlich auch nicht mehr. Natürlich hat sie auch einige Farne dahingesetzt. Es ist ein richtig schöner Schattengarten geworden.

































So sieht es im Sommer aus, da ist Frauchen immer ganz begeistert. Je wilder desto besser, sagt sie immer, das Haus ist von der Strasse aus kaum zu sehen, auch für uns ist das gut, da können wir uns gut verstecken.




















Im Hintergrund kann man Frauchen's Gewächshaus sehen, da sät sie im Frühjahr immer Blumen aus, und die Tomatenpflanzen stehen da drin wenn es regnet.









Der Fingerhut, Frauchens ganzer Stolz. Jahrelang hat sie es immer wieder versucht ihn im Garten anzusiedeln, er hat sich strikt geweigert, ausgesät hat sie ihn, blühend gekauft und eingebuddelt, ihm gut zu geredet, er wollte einfach nicht. Dann hat sie es aufgegeben. Und prompt im nächsten Frühjahr, als sie gar nicht mehr an ihn gedacht hat, hat er es sich dann doch überlegt und die ersten Blätter kamen zum Vorschein. Gut, daß sie nie was raus reißt, wenn was neues kommt. Manchmal weiß sie nicht was da wächst und läßt es erst mal stehen, Unkraut gibt es nicht sagt sie immer. Deswegen darf so ziemlich alles in den Beeten wachsen, wenn es nicht andere Planzen zuwuchert.
Sie hat zwar gedacht die Blätter sehen aus wie vom Fingerhut, aber sie konnte es einfach nicht glauben, und es ist ein Prachtexemplar geworden.








Das war mal unsere Schmuddelecke, alles zugepflastert und betoniert. Als der Weg in Angriff genommen wurde haben sie sich auch der Schmuddelecke angenommen, und dort ist jetzt auch ein schöner Kiesweg und auch Blumenbeete, die dürfen natürlich nicht fehlen.





Ja, und so sieht es jetzt aus, da konnte sich Frauchen noch mal richtig austoben. Und da wo vorher nur Beton war, ist jetzt noch einen gemütliche Sitzecke entstanden. Das Gewächshaus steht jetzt auch dort.
Die Bilder sind aufgenommen worden als noch neu war, jetzt sieht es so aus wie auf dem rechten Bild. Da hat sich mal wieder jemand ausgetobt!